1. Judo-Safari

1. Offene Berliner Judo-Safari für Menschen mit einer Behinderung

Rund 30 geistig behinderte und nichtbehinderte Athleten aus Berlin sowie Sachsen-Anhalt kämpften am 02.10.2010 beim Kampf-Sport-Club Obi e.V. ( KSC Obi e.V.) um die begehrten Urkunden und Aufnäher der vom Deutschen Judobund ausgeschriebenen Judo-Safari.

Es war die erste Judo-Safari in Berlin speziell für geistig behinderte Sportler, die in Zusammenarbeit mit der JFE Villa Pelikan, allen voran Frau Sylvia Schmidt und dem KSC Obi e.V., Michael Conrad-Rehberg (Präsident KSC Obi e.V.), Taslim Ghaffar (stellv. Präsident und Pressewart des KSC Obi e.V.) und Sven Neuber (Trainer Villa Pelikan und Mitglied des KSC Obi e.V.) organisiert wurde.

Dank vieler fleißiger Helfer war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Alle Teilnehmer konnten mit viel Spaß und Freude ihre Auszeichnungen entgegennehmen. Insgesamt wurden 2 mal der Schwarze Panther, 2 mal der Braune Bär, 5 mal der Blaue Adler, 3 mal die Grüne Schlange , 16 mal der Rote Fuchs und 2 mal das Gelbe Känguru vergeben.

Nach der eigentlichen Judo-Safari kämpften die Gruppen beim Überlebensparcour noch einmal zusammen um Pokale und Medaillen.

Auch für ein ausgiebiges Unterhaltungsprogramm wurde gesorgt. Ein behinderter Teilnehmer präsentierte ein selbstkomponiertes Lied, und spielte gleichzeitig auf der Gitarre. Ein anderer 10 jähriger Teilnehmer zeigte sein bisher gewonnenes Können auf der E-Gitarre und unterhielt alle Teilnehmer und Gäste mit alten und neuen Rocksongs.

Besondere Höhepunkte setzten neben der Gestaltung einer 10 m langen Wandzeitung und der Siegerehrung die Besuche der Vizepräsidentin des Judo-Verbandes-Berlin e.V., Frau Christiane Kieburg-Bauer mit ihrem Gatten und des körperbehinderten Judoka, Nicholas Schäfer (International Master 2009 Wales, 2010 Holland).

Es war ein gelungener Wettkampf und alle Teilnehmer versprachen, bei der nächsten Judo-Safari für Menschen mit einer Behinderung wieder dabei zu sein.